Gesundheit
„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt Leben können.“ Mit diesem Zitat von Dame Cicley Saunders kann man die Philosophie beschreiben, nach welcher die Mitarbeiter der Palliativ-Station in Bamberg arbeiten. Dr. Cuno, leitender Arzt im Hospiz- und Palliativ-Zentrum Bamberg, führte die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion durch die Einrichtung mit 10 Betten und machte deutlich, dass es bei der Arbeit mit Sterbenden nicht um ein Anhängsel einer übergeordneten Medizin geht.
Diese sogenannte Gesundheitsreform belastet kleine Einkommen mehr als größere. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden zur Kasse gebeten und die Unternehmen ab 2012 entlastet. Wer Arbeit billiger machen will und deshalb Lohnnebenkosten senkt, der senkt indirekt die Löhne. Wer Lohnnebenkosten senkt, belastet auf Umwegen die Arbeitnehmer, denn Lohnnebenkosten sind, wie das Wort bereits sagt ebenfalls Lohn für erbrachte Arbeit. Wer diese einfriert, wie jetzt bei der Gesundheitsreform des Hr. Röslers, der reduziert die Löhne der Arbeitnehmer und schwächt die gesetzlichen Krankenkassen.
„Wir brauchen klare Mindestzahlen für das pflegerische und ärztliche
Personal in Krankenhäusern,“ – so Kathrin Sonnenholzner, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Dominik Schirmer, Leiter des Fachbereichs Gesundheitswesen von ver.di Bayern.
Nach einem Gespräch des ver.di Fachbereichs Gesundheit und dem
gesundheitspolitischen Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Betriebsräten der Krankenhäuser in Bayern, fordern beide übereinstimmend, verbindliche Mindestpersonalzahlen in eine Novelle des Bayerischen Krankhausgesetzes aufzunehmen. Auch der Bamberger SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland, selbst Personalratsvorsitzender der Sozialstiftung Bamberg und gelernter Krankenpfleger, schilderte die Problematik an den Bamberger Kliniken am Bruderwald und am Michelsberg aus eigener Erfahrung.
Der Bamberger Volkslauf „Starkes Rennen für Menschen in Not“ feiert am Samstag, 20. Februar 2010 sein erstes kleines Jubiläum: Er findet bereits zum 5. Mal statt.
Die Schirmherrschaft hat wie im vergangenen Jahr der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke übernommen, der das Rennen 2005 ins Leben gerufen hat. Der Erlös des Volkslaufs kommt wie in jedem Jahr einem sozialen Zweck zu Gute: In diesem Jahr wird das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) betreute Frauenhaus unterstützt.
„Der Gesundheitsschutz muss in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert werden, und auch Gaststätten dürfen keine Sonderstellung einnehmen“, betont der SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland. Deshalb rufe die Bamberger SPD ihre Mitglieder zur Unterstützung des derzeit laufenden Volksbegehrens auf. Die gesetzlichen Korrekturen seien ein Aufweichen des Nichtraucherschutzes und eine gesundheitspolitische Fehlentscheidung, zeigte sich Holland überzeugt. Gesundheitspolitik sollte vom Gedanken der Prävention geleitet werden, diese Zielrichtung haben nun die bayerischen Regierungsparteien verlassen.
Felix Holland, Kreisvorsitzender der Bamberger SPD, sieht den kürzlich vorgestellten Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung von Union und FDP sehr kritisch. Zu den geplanten Vorhaben der künftigen Bundesregierung im Bereich Pflege und Gesundheitspolitik könne Holland aus eigener beruflicher Erfahrung einschätzen: "Kurz zusammengefasst kann man sagen: Gewinner sind Apotheker und Ärzte, Pharmahersteller dürfen mehr verdienen und die Private Krankenversicherung wird für gute Zahler weiter geöffnet. Das ist aber nicht, wofür wir Sozialdemokraten die letzten Jahre gekämpft haben."
19.06.2026, 18:00 Uhr - 21:30 Uhr MUSS VERSCHOBEN WERDEN! SPD-Unterbezirk Bamberg-Forchheim: Vorstandssitzung
Es ergeht rechtzeitige Einladung an alle Vorstandsmitglieder.
Andreas Schwarz, MdB
UB-Vorsitzender