Gesundheit
Auf Einladung der Bamberger SPD wird Sabine Dittmar (MdB) am 17.11.2015 um 18.00 Uhr im DGB-Haus Bamberg (Starkenfeldstr. 21) zu einem Referat und zur Diskussion zu Gast sein.
Die Stärkung der Pflege ist ein zentrales politisches Anliegen der SPD. Die Leistungen der Pflegeversicherung werden in dieser Wahlperiode durch zwei Pflegestärkungsgesetze erheblich ausgeweitet.
Für die Teilnehmer des beliebten Bamberger Volkslaufs „Starkes Rennen für Menschen in Not“ gibt es mehrere Gründe, mitzumachen: als persönliches Fitness-Wintertraining, als Training für den Weltkulturerbelauf oder zur Unterstützung eines guten und sozialen Zwecks. Organisiert wird die Veranstaltung erneut von Dr. Detlev Hohmuth und dem Gundelsheimer Bürgermeister Jonas Merzbacher.
Der begeisterte Zuspruch, den die Läufe in den letzten Jahren gefunden hatten, brachte immer wieder eine beeindruckende Summe zusammen, die sozialen Einrichtungen zu Gute kamen. Zum 10. Jubiläum findet der Lauf am Samstag, 07. März 2015 um 14.00 Uhr statt.
Nach Zahlen ist das Stadtgebiet mit niedergelassenen Kassenärzten gut versorgt. Patienten erleben es anders, wenn sie einen neuen Hausarzt suchen. Eine Praxisschließung am Kaulberg rief die SPD auf den Plan.
Rein rechnerisch ist der Raum Bamberg mit Hausärzten, die Kassenpatienten behandeln, gut versorgt. Bei 111,2 Prozent liegt der Versorgungsgrad nach der Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) für Stadt und Landkreis Bamberg. Insofern dürfte gar nicht ins Gewicht fallen, dass seit 22. Dezember eine Hausarzt-Praxis am Mittleren Kaulberg geschlossen ist. Es müsste genug andere Kassenärzte geben, an die sich die "verwaisten" Patienten wenden können.
Der Pfarrsaal St. Heinrich war einem Ansturm durch Hebammen, Sozialdemokrat/-innen und interessierten Bürgerinnen und Bürger ausgesetzt. Es mussten sogar noch zwei Stuhlreihen zusätzlich aufgebaut werden, um allen Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können. Ca. 130 Besucher wollten die Podiumsdiskussion verfolgen, so Felix Holland, SPD-Stadtrat und Bamberger SPD-Vorsitzender. Durch die hohen Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung fürchteten viele Hebammen um ihre berufliche Zukunft. Das habe aber nicht nur persönliche Folgen, sondern werde auch die Gesundheitsversorgung von Schwangeren verschlechtern, so der Bamberger SPD-Chef.
Tag und Nacht sind die Hebammen Annett Gutschwager, Anna Kreß, Melanie Grimm, Veronica Walther und Theresa Paule, wie viele andere Hebammen in Deutschland, für die Frauen im Einsatz. Seit 20 Jahren betreuen die Hebammen gemeinsam mit dem Gynäkologen Michael Fröhlcke Geburtshausgeburten. Stolz blickten sie im Sommer letzten Jahres auf das 2000. Baby, das in den Räumen am Heinrich-Weber-Platz das Licht der Welt erblickte.
In der Zeit der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbettes tauchen Fragen und Ängste auf, für die das Team ein besonderes Konzept der gemeinsamen Betreuung entwickelt hat. Die großen Stärken der außerklinischen Begleitung sind Individualität, Zeit und eine 1:1 Betreuung.
Felix Holland, SPD-Stadtrat und Parteichef der Bamberger SPD, hat sich über die berufliche Situation der freiberuflichen Hebammen informiert. In einem Gespräch mit Frau Annett Gutschwanger – freiberufliche Hebamme am Geburtshaus Bamberg - wurden dem SPD-Stadtrat die derzeitigen Problemfelder dargestellt.
Der Deutsche Hebammenverband hat zwar das aktuelle Angebot des GKV-Spitzenverbandes zum Ausgleich der Haftpflichtprämien angenommen. Das Angebot wurde um die gesetzlich festgelegten Zuschläge für Hebammen erweitert. Rückwirkend zum 1. Juli können die Hebammen jetzt erhöhte Vergütungspositionen abrechnen. Mit dem Ausgleich der jüngsten Haftpflichterhöhung ist das grundsätzliche Problem massiv steigender Haftpflichtversicherungsprämien allerdings noch nicht vom Tisch und gefährdet die Hebammenhilfe auch für unsere Region, teilt Holland in seiner Pressemitteilung mit.
AWO-Chef Beyer warnt Gesundheitsministerin Huml: „Attraktivität des Altenpflegeberufs darf durch eine falsche Ausbildungsreform nicht weiter gemindert werden“
In einem Brief an die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, die Staatsregierung davor, durch eine falsche Ausbildungsreform die Attraktivität der Altenpflege als Beruf weiter zu mindern. Konkret erklärt Beyer: „Diesen Effekt hätte eine undifferenzierte Generalistik, wie sie zurzeit im Gespräch ist. Die geplante Einebnung der fachlichen Unterschiede pflegerischer Tätigkeiten im Bereich Altenhilfe und Krankenhaus wird der zunehmenden Komplexität des Altenpflegeberufs nicht gerecht. Die Staatsregierung hat aber die Pflicht, alles Erdenkliche zu tun, um mehr Menschen für den Beruf der Altenpflege zu begeistern.“
19.06.2026, 18:00 Uhr - 21:30 Uhr MUSS VERSCHOBEN WERDEN! SPD-Unterbezirk Bamberg-Forchheim: Vorstandssitzung
Es ergeht rechtzeitige Einladung an alle Vorstandsmitglieder.
Andreas Schwarz, MdB
UB-Vorsitzender