Gesundheit
In einem Antrag an die Stadt Bamberg fordert die SPD-Fraktion die Wiederaufnahme des Taxi-Shuttle-Dienstes vom P+R-Parkplatz (Würzburger Straße/Waizendorfer Straße) zum Klinikum Bamberg.
„Leider wurde vor wenigen Tagen der Taxi-Shuttle-Dienst von der Geschäftsleitung der Sozialstiftung Bamberg eingestellt“, bedauert SPD-Stadtrat Felix Holland. „Dieser Service wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut angenommen und hat dazu beigetragen, dass der begrenzte Parkraum entlastet werden konnte“, so Holland. Leistungsausweitung, Ambulantisierungstendenzen und die schon begonnenen Baumaßnahmen für den vierten Bettenturm tragen zu einer noch angespannteren Parksituation vor Ort bei.
Der Verwaltungsrat der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken hat keine Entscheidungskompetenz, was eine Verlagerung der Betten der Thorax- und Gefäßchirurgie vom Bezirksklinikum Obermain Kutzenberg nach Bamberg und der Orthopädie an die Juraklinik nach Scheßlitz anbelangt. Dies hat eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld an die Bayerische Staatsregierung klar ergeben. Da das Bezirksklinikum in diesen Bereichen keinen Sicherstellungsauftrag hat, ist eine Schließung der Abteilungen durch den Bezirk zwar möglich. Der Bezirk kann jedoch nicht im Alleingang entscheiden, an welchem Ort die Anzahl der Betten dafür erhöht werden. Diese Entscheidung liegt beim Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege bzw. beim zuständigen bayerischen Krankenhausplanungsausschusses auf der Grundlage der Krankenhausplanung.
Am Samstag 11. März 2017 um 14. Uhr findet zum 11. Mal der Bamberger Volkslauf „Starkes Rennen für Menschen in Not“ statt. Der Erlös des acht Kilometer langen Laufs durch den Hain, kommt in diesem Jahr dem Hilfsfond „Gemeinsam helfen für Bamberg“ zu gute. Die Schirmherrschaft hat wieder Oberbürgermeister Andreas Starke übernommen, der das Rennen ins Leben gerufen hat.
Die Läufer und Walker werden um 14 Uhr auf den acht Kilometer langen, befestigten Rundkurs entlang des Main-Donau-Kanals sowie durch den Hain geschickt. Start und Ziel ist der Tennisclub Bamberg im Hain, wo den Teilnehmern auch Umkleiden bzw. Duschen und WCs zur Verfügung stehen. Die Startgebühr beträgt 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre sind frei.
Der Fränkische Tag berichtete im November 2014 über eine Podiumsdiskussion, die veranstaltet wurde von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) und der SPD Bamberg-Stadt. Sie hatte zum Thema die finanzielle Notlage freiberuflicher Hebammen, jenen, die Hausgeburten oder Geburtshaus-Entbindungen begleiten. Extrem hohe Prämien für die Berufshaftpflicht bedrohen diesen von großem Engagement geprägten Berufsstand. Die Teilnehmer der Diskussionsrunde wie auch die Zuhörer waren sich einig in ihrem Plädoyer für eine Entlastung der Hebammen durch die Solidargemeinschaft.
Eine erneute Reflexion über die aktuelle Lage fand statt am Sonntag, 17. Januar 2016, in Würzburg auf Einladung durch das dortige “mainGeburtshaus“. Nach der Präsentation des Dokumentarfilms „Hebammen in Not“ im Central-Kino, welcher nach sorgfältiger Recherche vielfältige Stimmen aus Kreisen der Betroffenen, der Politik und der Versicherungswirtschaft zusammenführte, stellten sich vier mit diesem Thema befasste Politiker den Fragen des Publikums, das mit 150 Teilnehmern den Kinosaal gut gefüllt hat. Am Podiumsgespräch beteiligt waren Frau Emmi Zeulner, CSU, Mitglied des Bundestags für den Wahlkreis Lichtenfels-Kulmbach, die sich schon seit längerem der Nöte der Hebammen annimmt; Frau Kerstin Celina, Landtagsabgeordnete der Grünen; Frau Astrid Gießen, Landesvorsitzende der Hebammen Bayerns und Dr. Ernst Trebin, Allgemeinarzt und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD in Bamberg, 2014 Mitinitiator der ersten Podiumsdiskussion zu diesem Thema.
Lieber Genosse Karl Lauterbach,
es ist mir heute ein Anliegen, heftige Klage gegen die Gesundheitspolitik unserer Partei zu führen: Die Ablehnung einer neuen ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ), die Du jüngst öffentlich formuliert hast, sehe ich als eine Katastrophe an!
Gewiss ist die Dualität des deutschen Krankenversicherungswesens mit seiner Trennung zwischen Kassen- und Privatpatienten etwas Abartiges. Zwar einerseits beruht dieses System auf alter Tradition (was nicht heißt, dass es deshalb alleine bewahrt werden muss), aber andererseits ist es die Realität unseres ärztlichen Honorarwesens. Ich finde die Minderwertigkeit der Vertragsarzttätigkeit (inhaltlich wie monetär) genauso verwerflich wie die Ausbeutung von Privatpatienten.
Die SPD-Stadtratsfraktion spricht sich für eine deutliche Aufwertung der Altenpflege in den Seniorenheimen der Sozialstiftung aus. Der Finanzsenat der Stadt Bamberg befasste sich mit der Neugründung der Altenhilfe gGmbH der Sozialstiftung. Zum 1.1.2016 sollen von der dann neugegründeten Tochter der Sozialstiftung die Seniorenheime der Sozialstiftung betrieben werden.
Heinz Kuntke, der SPD-Sprecher im Finanzsenat, empfahl nach dieser Neugründung Zusatzzahlungen bis zum Abschluss eines Haustarifvertrages. „Nach über zehnjähriger fehlender Anwendung eines Tarifwerkes bzw. Anwendung des Leiharbeitertarifwerkes (IGZ) ist es an der Zeit, mit der ver.di einen Tarifvertrag zu verhandeln, welcher eine faire Bezahlung der Pflegekräfte sichert. Dies ist aber Aufgabe der Tarifvertragsparteien“, sagte Kuntke.
Auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Felix Holland referierte Sabine Dittmar (MdB), die stellvertretende Sprecherin des Ausschusses für Gesundheit, zu verschiedenen Pflegethemen im DGB-Haus. Begrüßen konnte die stellv. Kreisvorsitzende Inge Eichhorn neben Sabine Dittmar auch Andreas Schwarz, denn der örtliche Bundestagsabgeordnete weilte ebenfalls unter den zahlreichen interessierten Zuhörern. Unter diesen waren natürlich viele Fachleute, deren Berufshintergrund ebenfalls die Pflege darstellt: Krankenschwestern, Altenpfleger, Pflegeleitungen und Inhaber von ambulanten Pflegediensten.
19.06.2026, 18:00 Uhr - 21:30 Uhr MUSS VERSCHOBEN WERDEN! SPD-Unterbezirk Bamberg-Forchheim: Vorstandssitzung
Es ergeht rechtzeitige Einladung an alle Vorstandsmitglieder.
Andreas Schwarz, MdB
UB-Vorsitzender