OB Andreas Starke: „Politik zum Anfassen“ mit Jungbürgerversammlung an der Heidelsteigschule

Veröffentlicht am 25.11.2016 in Kommunalpolitik

Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse in der Heidelsteigschule diskutierten mit Oberbürgermeister Andreas Starke darüber, was in ihrer Schule und in ihrem Stadtteil, Bamberg-Ost, verbessert werden sollte. Außerdem gaben sie dem OB mit auf den Weg, was sie verändern würden, wenn sie einen Tag Oberbürgermeister von Bamberg wären. Der OB war „begeistert von dem Engagement der Schule, wirklich vorbildlich.“

Jugendliche interessieren sich nicht für die Politik in ihrer Stadt? Von wegen! Etwa 20 Schülerinnen und Schüler, stellvertretend für Schulklassen, nutzten die Gelegenheit, dem Oberbürgermeister ihre Probleme, Anliegen und Wünsche mitzuteilen und im Gespräch gemeinsam Lösungen zu finden. „Es ist sehr schön, wie engagiert sich die jungen Schülerinnen und Schüler an dieser Jungbürgerversammlung beteiligt haben “, so Oberbürgermeister Andreas Stake nach der Veranstaltung in der Heidelsteigschule. Die Themen rund um die Bereiche „Schule“, „Stadtteil“ und „Bamberg“ wurden in zahlreichen Workshops mit allen Schülerinnen und Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe gründlich vorbereitet. Die Ergebnisse wurden dann beim Besuch des Oberbürgermeisters von den Klassensprecherinnen und Klassensprechern präsentiert, der dann sofort zu allen Themen eine Stellungnahme abgab..

Großes Manko an der Heidelsteigschule ist für viele die Schulausstattung: die WLAN-Verbindung ist zu schwach, die Vorhänge in den Klassenzimmern haben einige Jahre auf dem Buckel und die sanitären Anlagen sind mehr als sanierungsbedürftig – als Beleg dafür zeigten die Schüler Fotos. OB Starke sicherte zu, die Sanierung der WCs schnellst möglich auf den Weg zu bringen. Außerdem schlug er den Schülern vor, eine Liste zu erstellen, welche Materialien sie benötigen, um ihre Klassenzimmer zu verschönern. Gerne leiste die Stadt hier Hilfestellung.

Im Fokus der Diskussion stand die gewünschte Umgestaltung des Troppauplatzes: Die Schülerinnen und Schüler beklagten, dass die Sitzbänke beschädigt seien, es kaum Platz zum Spielen gebe und die Wasserpumpe auf dem Spielplatz nicht funktioniere. Ferner müsste der Platz vor den Einzelhandelsgeschäften aufgewertet werden. Starke berichtete den Schülern, dass einige Sanierungsmaßnahmen am Platz bereits in Angriff genommen werden. So sollen neue Bäume gepflanzt werden, die im Sommer Schatten spenden, und mehr Sitzgelegenheiten geschaffen werden. „Wegen der defekten Wasserpumpe werde ich mich mit dem Gartenamt reden, damit etwas geschieht.“ Das Stadtoberhaupt zeigte sich überzeugt, dass pünktlich zu Beginn des Sommers die Kinder wieder auf dem Spielplatz mit Wasser spielen könnten.

Ein weiteres wichtiges Thema war der JugendTreff. Der Oberbürgermeister erklärte den 8.-Klässlern, warum die Ansiedlung eines Autohauses für die Stadt wichtig sei und versprach, dass der neue JugendTreff möglichst schnell am neuen Standort in der Nähe der Blauen Schule seine Pforten öffnet. Dort sei außerdem ein Streetballcourt geplant –Kinder und Jugendliche können hier dann auch Basket- oder Fußball spielen.  Und auch dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler nach neuen Ausleihgeräten im JugendTreff, wie beispielsweise Fahrrädern, kam Starke nach. „Bei unseren jährlichen Fahrradversteigerungen könnten einige Räder für das Jugendzentrum verwendet werden“, so Starke.

Bei der Frage „Was würdest du machen, wenn du Oberbürgermeister für einen Tag bist?“ hatte die dreizehnjährige Lara schnell eine Antwort: „Ich würde schauen, dass die Mietpreise für Familien mit Kindern niedrig wären.“ Damit hatte sie ein wichtiges politisches Thema der Stadt aufgegriffen. OB Starke erklärte, dass die Stadt zwar einige neue Wohnprojekte in den vergangenen Monaten angestoßen habe, erläuterte aber auch ausführlich, warum es noch einiges an Zeit benötige, um die Wohnraumsituation nachhaltig zu verbessern, zumal die Stadt ständig wachse, weil „viele nach Bamberg wollen.“

 

 

 „Politik zum Anfassen“ ist ein Projekt von ja:ba der Offenen Jugendarbeit Bamberg.

Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen die Lust am politischen Handeln zu wecken und ihnen eine Möglichkeit zur Mitsprache zu geben. „Politik zum Anfassen“ findet jährlich an unterschiedlichen Schulen im Stadtgebiet statt.

 
 

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