Bamberger OB Starke freut sich über dauerhaften SoLaWi-Standort in der Südflur

Veröffentlicht am 11.02.2020 in Umwelt

Die SoLaWi in Bamberg ist ein Erfolgsmodell. ©Foto: SoLaWi

Stadt Bamberg und SoLaWi einigen sich einvernehmlich

Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) eine Fläche in der Südflur besichtigt, die der SoLaWi dauerhaft zur Verfügung gestellt werden kann, wenn die Handwerkskammer ihr neues Ausbildungszentrum an der Forchheimer Straße baut. Das Angebot stieß auf große Zustimmung. „Damit haben wir einen fairen Interessenausgleich geschafft, weil sowohl das Handwerk unterstützt wird als auch die Landwirtschaft, „äußerte sich Oberbürgermeister Andreas Starke sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 

Die aktuell von der SoLaWi bewirtschaftete Fläche an der Forchheimer Straße war von Beginn an ausdrücklich als zeitlich begrenzte Lösung verpachtet worden mit der Option der Stadt, diese „bei anderweitigem Bedarf jährlich zu kündigen,“ erläuterte Dr. Stefan Goller. Im Dezember 2019 hat sich die Handwerkskammer für den Neubau ihres Berufsbildungs- und Technologiezentrum Oberfranken-West an diesem Standort entschieden. Damit war eine neue Situation eingetreten. Die Stadt stand vor der Aufgabe, eine Ersatzfläche zu suchen und zu finden. Das ist jetzt gelungen, zumal das neue Grundstück für die SoLaWi nicht weit entfernt vom bisherigen Standort in der Südflur liegt. 

Auch das Verfahren war gut vorbereitet. Vertreterinnen und Vertreter der SoLaWi und der Stadt Bamberg besichtigten gemeinsam die Alternativfläche und kamen zu dem übereinstimmenden Ergebnis, dass das Grundstücksangebot sehr gut geeignet und akzeptabel ist. Für die Solidarische Landwirtschaft bietet sich jetzt sogar die Aussicht auf eine dauerhafte Nutzung der Fläche, was bislang nicht der Fall war. Auch Oberbürgermeister Starke freut sich über „das positive Ergebnis der Verhandlungen“ und dankt dem Orgateam der SoLaWi für die konstruktiven Gespräche: „Ich bin sehr froh, dass wir eine Lösung gefunden haben, die allen Belangen gerecht wird, denn die Solidarische Landwirtschaft zeichnet sich durch ihr ökologisches, vorbildhaftes und gemeinschaftliches Engagement aus.“ 

Die Gespräche mit dem Orgateam der SoLaWi werden nun fortgeführt, damit die getroffene Einigung in eine konkrete Planung umgesetzt wird und die erforderlichen Verträge erarbeitet werden. 

 
 

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