SPD-Stadtratsfraktion Bamberg lehnt zusätzliche Flüge ab

Veröffentlicht am 21.09.2017 in Ratsfraktion

Die SPD Stadtratsfraktion spricht sich deutlich gegen eine Zunahme von Flügen beim Bamberger Sonderlandeplatz an der Breitenau aus. „Die SPD Fraktion wird weder einer Mehrung von Flügen, noch der Lockerung des bestehenden Nachtflugverbotes zustimmen“, so der Fraktionsvorsitzende Klaus Stieringer.
 
Die SPD Stadtratsfraktion warnt davor, dass durch die geplante Instrumentenflugtauglichkeit die Starts und Landungen am Sonderlandeplatz zunehmen könnten. „Durch die vom CSU Staatsminister Marcel Huber (CSU) angekündigte Einführung eines  Instrumentenflugs für den Sonderlandeplatz an der Breitenau darf die Belastung für die Anwohner in Kramersfeld und den umliegenden Gemeinden nicht zunehmen“, betont deshalb SPD Fraktionsmitglied Heinz Kuntke.

Die SPD Stadtratsfraktion erteilt auch einer möglichen Aufwertung des bestehenden Flugplatzes in einen Verkehrsflughafen eine klare Absage. „Der bestehende Status eines Sonderlandeplatzes, unter Ausschluss gewerblichen Flugverkehrs, muss bestehen bleiben“, so Klaus Stieringer. Die SPD Stadtratsfraktion sieht nunmehr die Verwaltung und die Stadtwerke in der Pflicht, den wachsenden Sorgen der Bevölkerung durch verbesserte Aufklärungsarbeit entgegenzuwirken. „Die Menschen in Kramersfeld und den benachbarten Gemeinden machen sich große Sorgen vor zusätzlichen Belastungen. Deshalb muss die Verwaltung nunmehr schnellstmöglich das Gespräch mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern suchen“, so SPD Stadtrat Peter Süss. Die SPD Stadtratsfraktion schlägt deshalb eine Bürgerinformationsveranstaltung vor, um über die Folgen des CSU Vorstoßes zu informieren. Um eine Zunahme des Start- und Landeverkehrs in Bamberg auszuschließen empfiehlt die SPD Stadtratsfraktion auch den Abschluss einer neuen Benutzungsordnung für den Sonderlandeplatz an der Breitenau. „Wir wollen insbesondere verhindern, dass durch die Einführung der Instrumententauglichkeit an der Breitenau die Anzahl von Trainingsflügen fremder Flugschulen sowie der gewerbliche Flugverkehr zu Lasten der Anwohner schleichend zunimmt“, so Stadtrat Heinz Kuntke.
 
Grundsätzlich begrüßt die SPD Stadtratsfraktion, nach Angaben ihres Fraktionsvorsitzenden Klaus Stieringer, die Einführung des Instrumentenflugs in Bamberg, soweit dadurch die Flugsicherheit für An- und Abflüge in Bamberg verbessert werden kann.

 

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